Filme zu Wahlen in der DDR

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Obwohl dieser Film objektiv war, durfte doch westliche Propaganda nicht fehlen. So wird die Arbeitsschutzbelehrung der jungen Leute relativiert und irgendeine Disziplinarmaßnahme des Sozialismus draus gemacht.  Diese Arbeitsschutzbelehrung ist beispielhaft und müsste hier und heute genauso stattfinden, um Arbeitsunfälle zu vermeiden.

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Bormann sprach vor einem Jungwählerforum.  In der DDR wurden die Wahlbenachrichtigungen persönlich überbracht. Das kennen wir heute nicht (mehr). Da werden die Wahlbenachrichtigungen einfach in die Briefkästen gesteckt. Hier und heute würde sich niemand die Arbeit machen an den Türen zu klingeln und den Leuten jeweils einzeln über ihre Nöte, Politik und die Wahl zu sprechen und um die Wahlbenachrichtigung persönlich abzugeben.

 

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Die „fliegende Wahlurne“, eine Wahlverweigerin, die Auszählung und wie das Wahlverfahren abläuft wird in diesem Film gezeigt.  Mit der „fliegenden Wahlurne“ kann man auch Politikverdrossene erreichen(wenn sie keine bewussten Wahlverweigerer waren)oder Leute, welche die Wahl vergessen haben, sowie kranke und behinderte Leute. Die Stimmzettel der „fliegenden Wahlurne“ wurden in die große Wahlurne geschüttet. An diesem Tag fand nicht nur die Wahl zur Volkskammer statt. Es wurde auch der Bezirkstag gewählt. Für beide Wahlen gab es nur eine Wahlurne. Die Wahlzettel  hatten unterschiedliche Farben, so dass sie schnell sortiert werden konnten. Wenn heute die Wahlen für verschiedene Palarmente am selben Tag stattfinden hat man jeweils eine Extra-Wahlurne. Die Wahlhelfer müssen sich sehr konzentrieren und müssen aufpassen dass die Leute die Wahlzettel in die richtige Urne werfen. Manchmal gibt es da nicht mal farbige Unterschiede, sondern nur eine Kennzeichnung durch ein Loch. Da war das doch in der DDR einfacher. Da es in der DDR ein völlig anderes Wahlverfahren war, als hier und heute, so war die Auszählung einfacher. Heute müssen die Direktkandidaten und die Parteien extra ausgezählt werden.  In der DDR war es ohnehin eine Personenwahl.

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Es ist verwunderlich, dass die Wahlverweigerin im Westfernsehen sprechen konnte. In der Tat hatte das personelle Konsequenzen. Nun ja, der gefeuerte Betreuer des Fernsehteams hat vermutlich nach der Konterrevolution wieder einen lukrativen Posten bekommen. Der Kreisvorsitzende der Nationalen Front Wernigerode spricht nun auch relativierend. Allerdings hat er damit Recht, dass das Wahlergebnis nicht die wirkliche Stimmung der Bevölkerung in der DDR wiederspiegelte. Herr Bormann hat in der Tat ein Versäumnis begangen. Vielleicht aus Betriebsblindheit, weil er sich ja nur um die Sorgen und Nöte der Menschen vor Ort kümmerte. Er hätte wissen müssen,  dass die Rede der Wahlverweigerin im Westfernsehen entsprechend ausgeschlachtet wird. Darum ist nicht verständlich, dass er nicht erklärend eingeschritten ist.